Grünberger Basketball-Internat (BTI) als Talentschmiede für den deutschen Basketball HBV-Präsident Michael Rüspeler übernimmt Vorsitz im neugegründeten BTI-Kuratorium

Während der Spielbetrieb für die Basketballvereine seit Wochen ruht und sich die Sportler auf die Ferien freuen, geben die Nationalspielerinnen momentan richtig „Gas“ und fiebern ihrem Saisonhöhepunkt entgegen.

Wie bereits im letzten Jahr hat es das Grünberger Basketball-Vollzeitinternat (BTI Grünberg) erneut geschafft, in alle weiblichen Nationalteams seine Schülerinnen zu platzieren. Insgesamt stehen momentan gleich 10 aktuelle und ehemalige BTI-Sportlerinnen auf den Kaderlisten des Deutschen Basketball Bundes (DBB). Eine Tatsache auf die alle Verantwortlichen der Grünberger Einrichtung nicht nur stolz sein dürfen, sondern gleichzeitig in der hohen Qualität ihrer Arbeit bestätigt werden.

„Natürlich freuen wir uns sehr für unsere Athletinnen, wenn Sie für ihre harte Trainingsarbeit mit der Berufung in die Jugend-Nationalmannschaft belohnt werden oder später gar den Sprung in die 1. Bundesliga oder A-Nationalmannschaft schaffen. Gleichzeitig steht die schulische Ausbildung unserer Sportlerinnen immer im Vordergrund und daher freuen wir uns, dass wir mit der Theo-Koch-Schule Grünberg einen ebenso ambitonierten Top-Partner in unserem Programm haben, wo sich Schule und Leistungssport ganz hervorragend miteinander ergänzen“, so die hauptamtliche BTI-Cheftrainerin Aleksandra Kojic.

Der Deutsche Basketball Bund hat das Potential am Standort Grünberg ebenfalls erkannt und dort seit einigen Jahren sein Leistungszentrum für den weiblichen Bereich installiert.Darüber hinaus ist das Grünberger Basketball Internat in Hessen die einzige Einrichtung mit Vollzeitstrukturen, so dass auch der Hessischen Basketball Verband (HBV) zu den wichtigsten Kooperationspartnern zählt und das „Grünberger Modell“ seit Jahren fördert.

HBV-Präsident Michael Rüspeler (Butzbach) ist Vorsitzender des vor kurzem gegründeten BTI-Kuratoriums und ebenfalls voll des Lobes: „Die Perspektiven am Standort Mittelhessen sind für weibliche Talente aus dem gesamten Bundesgebiet einzigartig. Wettkampfmöglichkeiten im TSV Grünberg bzw. bei den Bender Baskets in der Regional- und 2. Bundesliga und darüber hinaus mit dem BC Pharmaserv Marburg einen Kooperationspartner mit Spielbetrieb in der 1. Bundesliga. Nicht zu vergessen das Grünberg/Marburger Projekt Team Mittelhessen in der U17-Bundesliga. Ein Vollzeit-Basketball-Internat in Grünberg und eine Mädchen Basketball Leistungszentrum in Marburg komplettieren das herausragende Angebot“.

Hier eine aktuelle Übersicht der vom Grünberger Basketball Teil- und Vollzeitinternat ausgebildeten Nationalspielerinnen und deren Einsatz in diesem Sommer:

U15-Nationalmannschaft (Nordseecup in Dänemark):Paul und Anja
Anja Oehm (TSV Grünberg/Team Mittelhessen/Vollzeitinternat Grünberg)
Charlotte Kohl (MTV Giessen/Team Mittelhessen/Teilzeitinternat Grünberg)
Bild: Paula Kohl und Anja Oehm (beide TSV Grünberg/Team Mittelhessen) sind zwei von insgesamt sieben aktuellen Jugend-Nationalspielerinnen die am Basketball Teil- und Vollzeitinternat Grünberg ausgebildet und gefördert werden.

U16-Nationalmannschaft (A-EM in Portugal)
Paula Kohl (TSV Grünberg/Team Mittelhessen/Teilzeitinternat Grünberg)

U18-Nationalmannschaft (B-EM in Rumänien und FIBA 3×3 EM in Italien und Lettland)
Kira Barra (TSV Grünberg/Bender Baskets/Vollzeitinternat Grünberg)
Luana Rodefeld (Bender Baskets Grünberg / BC Marburg/ Vollzeitinternat Grünberg)
Laura Zdravevska (Bender Baskets Grünberg/Vollzeitinternat Grünberg)

U20-Nationalmannschaft (A-EM auf Lanzarote)
Alexandra Wilke (Bender Baskets Grünberg/Vollzeitinternat Grünberg)

Damen-Nationalmannschaft (momentan auf Länderspielreise in China)
Finja Schaake (BC Marburg/Bender Baskets Grünberg/Teilzeitinternat Grünberg)
Ama Degbeon (US-College in Florida; ehemals Vollzeitinternat Grünberg)
Elisabeth Dzirma (USC Freiburg/ ehemals Vollzeitinternat Grünberg)